Schlagwort-Archiv: Apple

Zu Guttenberg “ist” Pressefoto Bayern 2010

Mit einem Vorwort zur schwieriger gewordenen wirtschaftlichen Lage freier Journalisten im allgemeinen und Bildjournalisten im besonderen eröffnete heute Mittag die Präsidentin des bayerischen Landtages Barbara Stamm die Ausstellung „Pressefoto Bayern 2010“.

Bis 31. Dezember können Besucher des Maximilianeums die 70 fotografischen Werke betrachten, die eine Jury um Hans-Eberhard Hess unter 1.032 Bewerbungen aus ganz Bayern ausgewählt hat.

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IDUG München #15 zu Digital Publishing

Gestern fand in München die 15. Sitzung der InDesign User Group statt. Thema: Adobes Digital Publishing Platform. Wer mit dem (angeblich sogar für Amerikaner) schwer auszusprechenden Begriff noch nichts anzufangen weiß, sei auf unser Video hingewiesen, dass wir dazu produziert haben.

Rund 4,2 Millionen iPads hat Apple verkauft – allein im dritten Quartal 2010. Nach anfänglicher Monopolstellung iOS-basierter Tablets haben Android-Geräte inzwischen stark aufgeholt. Das Potenzial, das diese nicht neue, aber dank Steve Jobs stark gehypte Geräteklasse der stark unter Druck stehenden publizierenden Industrie bietet, gilt mittlerweile als enorm. Neben vielfältigen multimedialen Optionen, die Verlage ihren Nutzern bzw. Lesern hier bieten können (Bildergalerien, Videos, vergrößerbare Fotos, 3D-Ansichten…) bietet Apple den finanziell angeschlagenen Zeitungsverlagen mit itunes auch das passende Geschäftsmodell und übernimmt den kompletten Vertrieb digitaler Magazine.

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Messe Internet World 2010

Am 13. und 14. April fand in München die Fachmesse Internet World 2010 inkl. Fachkongress statt.

Anders als die Berliner re:publica ist der Internet-World Fachkongress in München tendenziell auf B2B ausgelegt, was eigentlich schon der Ticketpreis deutlich macht.
Mit 890,- € netto für ein Zwei-Tages-Ticket fällt dieser in der Tat eher hoch aus und ist daher für private Besucher wahrscheinlich ziemlich uninteressant.

Trotzdem oder gerade deswegen waren der Kongress und die zugehörige Messe mit ca. 4.000 Gästen sehr gut besucht.
Redner wie Ibrahim Evsan, Gerd Leonhard und Stephan Schambach am ersten Tag und Manfred K. Wolff, Frank Puscher und Wolfgang Büscher am zweiten Tag waren nur einige der Namen, die internetafine Fachbesucher anlockten.

Auch wenn wir uns manchmal gefühlt haben wie Raoul Duke in Hunter S. Thompsons “Fear an Loathing in Las Vegas” (Just another freak in the freak kingdom), war es doch ein spannender Kongress, der uns (vielleicht) zeigt wohin es in den nächsten Jahren im Internet geht.

Glaubt man der allgemeinen Stimmung auf dem Kongress und der Messe, gewinnen die “mobile devices” immer mehr an Bedeutung. Mittlerweile geht es mit dem mobilen Endgerät ins Internet, tausende Apps ermöglichen es, sich sein Handy so zu optimieren, wie es am besten passt. Jede Anforderung hat ihre eigene App, nur telefonieren kann das Handy schon im Auslieferungszustand.

Und natürlich war Apples iPad auch zu sehen.

Nur das Internet, das war auf Messe und Kongress schwer zu bekommen. Vermutlich gingen die Veranstalter davon aus, dass in Zeiten von UMTS, HSDPA und Edge kein Mensch mehr ein kabelgebundenes Netz oder gar WLAN braucht. Um unsere Homepage auf dem iPad zu laden, benötigten wir zumindest eine gefühlte halbe Stunde, schneller ging es tatsächlich mit dem eigenen Handy über die eigene Mobilfunkrechnung.

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