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Innovation Forum Embedded Systems 2010

Der IT-Cluster BICC-NET – angesiedelt an der TU München – organisierte heuer bereits zum zweiten Mal erfolgreich das Innovation Forum Embedded Systems.
Angesichts der rund 150 Gäste aus den vielfältigen Branchen, die an und mit Embedded Systems arbeiten, konnte wahrlich niemand meckern.

Das Konzept der Veranstaltung ist nicht revolutionär, aber wirkungsvoll: Hochkarätige Referenten, die nicht nur auf dem Podium, sondern auch in den vielen und verhältnismäßig langen Pausen Rede und Antwort stehen. Dazu viele Geschäftsführer innovativer Unternehmen und einige Aussteller, etwa aus dem Automotive-Sektor.

Um die Teilnehmer untereinander zu Kooperation und Networking zu animieren, griff Robert Stabl von BICC-NET zum ein oder anderen Trick: Damit das illustre IT-Völkchen zielsicher den Weg auch ins Souterain fand, wo sich Aussteller wie Symtavision präsentierten, gab es das Dessert ausschließlich dort.

Und hier für alle Leser, die noch nicht wissen, was “Embedded Systems” sind, die Auflösung: Ihr iPhone, Auto, MP3-Player mit seinen Speicher- und Rechenchips, Sensoren und Apps ist voll damit! Aber Sie können sie nicht sehen? E-I-N-G-E-B-E-T-T-E-T!!

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Video produziert von Michael Grindmayer, truedesign.de, für BICC-NET

Messe Internet World 2010

Am 13. und 14. April fand in München die Fachmesse Internet World 2010 inkl. Fachkongress statt.

Anders als die Berliner re:publica ist der Internet-World Fachkongress in München tendenziell auf B2B ausgelegt, was eigentlich schon der Ticketpreis deutlich macht.
Mit 890,- € netto für ein Zwei-Tages-Ticket fällt dieser in der Tat eher hoch aus und ist daher für private Besucher wahrscheinlich ziemlich uninteressant.

Trotzdem oder gerade deswegen waren der Kongress und die zugehörige Messe mit ca. 4.000 Gästen sehr gut besucht.
Redner wie Ibrahim Evsan, Gerd Leonhard und Stephan Schambach am ersten Tag und Manfred K. Wolff, Frank Puscher und Wolfgang Büscher am zweiten Tag waren nur einige der Namen, die internetafine Fachbesucher anlockten.

Auch wenn wir uns manchmal gefühlt haben wie Raoul Duke in Hunter S. Thompsons “Fear an Loathing in Las Vegas” (Just another freak in the freak kingdom), war es doch ein spannender Kongress, der uns (vielleicht) zeigt wohin es in den nächsten Jahren im Internet geht.

Glaubt man der allgemeinen Stimmung auf dem Kongress und der Messe, gewinnen die “mobile devices” immer mehr an Bedeutung. Mittlerweile geht es mit dem mobilen Endgerät ins Internet, tausende Apps ermöglichen es, sich sein Handy so zu optimieren, wie es am besten passt. Jede Anforderung hat ihre eigene App, nur telefonieren kann das Handy schon im Auslieferungszustand.

Und natürlich war Apples iPad auch zu sehen.

Nur das Internet, das war auf Messe und Kongress schwer zu bekommen. Vermutlich gingen die Veranstalter davon aus, dass in Zeiten von UMTS, HSDPA und Edge kein Mensch mehr ein kabelgebundenes Netz oder gar WLAN braucht. Um unsere Homepage auf dem iPad zu laden, benötigten wir zumindest eine gefühlte halbe Stunde, schneller ging es tatsächlich mit dem eigenen Handy über die eigene Mobilfunkrechnung.

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